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2014-12-18

Christmas Markets












Es gibt mich noch. Irgendwo da draußen. Irgendwo mit schlechtem Gewissen. Ich verspreche mir jedes Mal, endlich wieder öfter zu posten, aber … Schule ging in den letzten Wochen leider wieder vor. Ich hatte viel zu tun, Klausuren zu schreiben, die Seminararbeit zu präsentieren, so viel, dass ich nichts von einem Weihnachtsgefühl mitbekommen habe. Sechs Tage habe ich noch (und noch eine Klausur) – mal schauen, ob es etwas wird. Dieses Jahr habe ich es immerhin geschafft, noch vor dem dreiundzwanzigsten Dezember auf den Christkindlmarkt zu kommen – auch in gewisser Weise gezwungenermaßen, da mein Fotografielehrer sich ausgedacht hat, dass wir ja noch nachmittags Zusatzstunden machen könnten – aber wirklich verübeln kann ich es ihm nicht. So bin ich endlich mal wieder zum Fotografieren gekommen.


I’m back and I feel so bad for not having posted for such a long time. Every time I promise myself to get more active, but … School was more important in the past weeks. I had a lot to do, I had many tests, so that I didn’t get any of the Christmas feeling. Well, I still have six days left, hopefully I’ll get some! At least I managed to get on the Christmas market before the 23rd of December this years, also not voluntarily in some way because my photography teacher came up with the idea to do extra lessons in the afternoon – but I can not really blame him for it. So I could take some photos again.

2014-11-09

these november days


sweater: defshop, jeans: topshop, boots: Timberland, ring: forever21, jacket: Bershka





Kennt ihr das? Diese De-Motivation. Dieses Gefühl, sich zu nichts aufraffen zu können. So ging es mir die letzten Wochen, zumindest, was diesen Blog betrifft. Zu viele Bilder, zu wenig Zeit, die zu bearbeiten, zu viele Dinge, die ich euch zeigen wollte, und dann letztendlich keine mehr - jetzt konnte ich mich immerhin wieder aufraffen, nach einem viel zu kurzen Wochenende, zu viel komplizierter Physik, einer anstrengenden Woche (aber hey, die Seminararbeit ist weg!), ekelhaftem Novemberwetter (ich werde nicht beginnen, mich wie jedes Jahr über den Monat zu beschweren, ändern kann man es eh nicht).

Herbst und Winter haben immerhin etwas schönes an sich, und das ist die Mode - aus so vielen Lagen, schönen Pullovern kann man doch um einiges mehr machen als aus einem Kleid allein - und lange Shoppingnachmittage können dadurch noch erfolgreicher werden, egal, ob zu Hause (was gibt es schöneres als Internetshopping, Tee und Schokolade?) oder in der verregneten, kalten Stadt. Meinen Pullover habe ich auch an einem dieser gemütlichen Nachmittage erstanden - vielleicht findet ihr hier auch etwas.

2014-09-30

Ungarn Teil 6










Über diese Momente könnten Bücher geschrieben werden, aus kleinen Bildern, aus einigen Pixeln, aus winzigen Ereignissen. -8. August 2014

Der August scheint so fern, ebenso wie der Sommer, aber Bilder anzusehen und Tagebucheinträge zu lesen ermöglicht es mir, in gewisser Weise zurückzureisen, in die Freiheit und die Sonne, in ein Land, das mir irgendwie innerhalb von fünf Tagen lieber geworden ist als meine Heimat.
Ungarn ist wunderschön und die Leute freundlich - ich kann es euch nur ans Herz legen, dieses doch etwas "untypische" Reiseziel (wer weiß, ob ich je darauf gekommen wäre, dorthin zu fahren, wenn ich die Sprache nicht könnte und es auf dem Weg nach Rumänien läge) irgendwann zu besuchen. Der Stress, der in jedem Ort, der mehr als tausend Einwohner hat, überall in Deutschland anzumerken ist (das Gefühl habe ich zumindest), fehlt in Ungarn. Die Menschen sind ruhiger, weniger gehetzt. Und die Landschaft - nicht nur um den Balaton herum - postkartenreif.

Mein Städtchen versinkt derweil wieder in Nebel, was mich doch nicht so sehr zu interessieren braucht, da ich die meiste Zeit in der Schule verbringe (dank meiner vielen sinnlosen Freistunden). Ich mag den Herbst nicht. Und es scheint, als wüsste der Herbst von meiner Antipathie und würde mir eben deshalb noch einmal eins auswischen wollen.

[...] Faulheit und Müdigkeit, Herbsthass, Freude auf den Sommer, Abenteuerlust und Fernweh, Katzenliebe und der Wunsch, mit einem grünen Pinsel und Kleber durch die Natur zu laufen und jedes Blatt wieder grün anzumalen und dann auf seinen Baum zurückzukleben, dort, wo es eben in seiner vollen grünen Pracht hingehört, nicht verrottend auf den Boden, wo es bald von einer dicken oder dünnen Schicht Schnee bedeckt wird. -25. September 2014



August seems to be so far away, just like summer, but looking at pictures and reading my diary entries makes it possible to go back in some way, back to sunshine and freedom and a country I fell in love with within five days. Hungary is beautiful and the people are so friendy - I can definitely entrust you to also visit this country which may be an a bit "untypical" destination some day. The stress you can feel in any town in Germany that has more than a thousand residents doesn't seem to exist in Hungary. The people are less rushed and calmer. And the scenery is like from a postcard.