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2015-07-23

PARIS von oben







Bemerkt man nicht erst, wie groß die Stadt ist und wie klein man selbst, wenn man sie von oben sieht?
Ich habe diese Ausblicke geliebt. Und bekommen habe ich sie drei U-Bahnstationen und ein paar Treppenstufen (laut Reiseführer waren es 300) von unserem Hotel entfernt auf dem Montmarte. Das war so ziemlich mein Lieblingsort in Paris. Voll, aber nicht von Touristen überfüllt wie der Eiffelturm abends. Dort oben sitzen, den Sonnenuntergang nicht sehen (der ist auf der anderen Seite des Hügels), aber dafür, wie die Stadt immer wieder in ganz anderes Licht getaucht ist und dann irgendwann zu leuchten beginnt. Nicht ganz so, wie ich das erwartet hatte, Aber dafür gibt es dann einen anderen Post.
(Auf dem dritten Bild sieht man den Notre Dame und das letzte ist nicht vom Montmarte aus, sondern aus La Defense. Hab ich da vielleicht gestaunt, als ich nach zwanzig Minuten U-Bahn-Fahrt da ausgestiegen bin und da, ganz weit weg, den Triumphbogen gesehen habe.)

2015-07-20

PARIS der Touristen







Ich bin wieder da. Mit einer Menge Erinnerungen und Fotos im Gepäck.
Ich war in Paris. Ich war in Rumänien (gut, da sind um die zwanzig Fotos entstanden). Ich war in Wien. 
Insgesamt macht das über zweitausend Bilder, drei Wochen.
Und irgendwo muss man mal anfangen. In Paris.
Ich war das erste Mal in Paris. Ohne ein Wort Französisch zu können. Gut, vielleicht ein "Bonjour" und ein "Merci" (aber das war's auch wieder), und wenn ich mir etwas bestellen wollte, habe ich es auf Englisch versucht und wenn das nicht ging, dann auf Spanisch, weil ich dachte, die zwei Sprachen müssten ja ein bisschen Ähnlichkeit haben.
Und Paris war dann letztendlich - irgendwie unbeschreiblich. Wunderschön. Heiß (vierzig Grad). Voll. Hektisch. Und wie von den Postkarten.
Mit denen fange ich heute auch an. Mit den Haupttouristenattraktionen, die man ebenso auf den Postkarten findet, nur ohne die vielen Menschen um sie herum, die Fotos machen oder einfach nur staunen. Aber auch die waren es wert, sie sich anzuschauen. 
(Es kommen jetzt wohl eine Menge Paris-Posts. In welchen zeitlichen Abständen, weiß ich nicht. Es sind zwar Ferien, aber ich habe dennoch genug zu tun. Allen voran, Spanisch zu lernen, denn ich habe noch fast auf den Tag genau zwei Monate, bis mein Auslandsjahr dort losgeht!)


I'm back. And I have taken lots of memories and photos with me.
I was in Paris. I was in Romania (okay, I took around twenty pictures there). I was in Vienna. That makes around two thousand pictures and three weeks.
And I have to start somewhere - in Paris.
I was in Paris for the first time without knowing a word French. Okay, maybe "Bonjour" or "Merci" (but that's all), and when I ordered something, I tried in English and then in Spanish because I thought the two languages were a bit similar.
And, all in all, Paris was - undescribable. Beautiful. Hot (around forty degrees). Full. And like on the postcards.
Those are what I'm going to start with. With the main attractions you can find on postcards, just without all the people around them who are taking pictures or just looking at them. But they were definitely worth having a look at them.

2015-06-27

Letzte Male

Das sind so viele letzte Male gewesen. –25.6.


Ich habe es. Endlich. Das Abitur. Ich habe zwei Jahre mit mehr oder weniger Engagement darauf hingearbeitet, um es endlich zu haben, und jetzt – was ist jetzt?
Ich kann es immer noch nicht begreifen. Ich habe den ganzen Umschlag mit Abiturzeugnissen, Bemerkungen, Zertifikaten und sogar einem Brief an mich selbst, den ich damals bei den Besinnungstagen geschrieben habe, zu den anderen Zeugnissen gesteckt, versteckt. Nicht, weil ich in irgendeiner Weise unzufrieden bin, sondern weil ich nicht begreifen kann und will, dass ich mit der Schule fertig bin.
Das waren alles so viele letzte Male. Letzte Schulstunden, so viele Leute habe ich das letzte Mal gesehen. Wenn nicht für immer, dann zumindest bis zu einem Klassentreffen.
Und keiner macht einem so richtig bewusst, dass es ein letztes Mal gewesen ist. Kein Lehrer steht vor uns und sagt, dass das die letzte Stunde Mathe, Deutsch, oder was auch immer in unserem Leben ist. Nach der Prüfung macht uns keiner bewusst, dass wir vielleicht nie wieder Gedichte analysieren oder Kurven diskutieren müssen. Es geschieht einfach. Und vielleicht sind sich viele dessen nicht so ganz bewusst. Vielleicht lege ich auch nur so einen großen Wert darauf, blicke viel zu viel zurück anstatt nach vorne. Denke nach. Denke über alles nach.
Was ich jetzt machen soll. Wann ich sie wiedersehe. Ob ich der Uni schon gewachsen bin (gut, da geh ich eh erst nächstes Jahr bin). Ob es die richtige Entscheidung war, für ein Jahr ins Ausland zu gehen. Ob ich nicht noch viel zu Kind dafür bin.

Wie auch immer, ich habe jetzt alles in der Hand, nicht nur das Abiturzeugnis.


Gestern waren sowohl Abiverleihung als auch Abiball, beides war nichts besonderes, die Verleihung dank viel zu vieler Fotos und Reden sogar ziemlich langweilig, es sind viel weniger Tränen geflossen als erwartet – ich hatte sie immer irgendwo im Augenwinkel, aber ich habe niemanden gesehen, der allzu traurig gewirkt hat. Die Bilder vom Abiball an sich sind leider noch unbearbeitet und ich muss noch ein paar Leute fragen, ob sie denn auf meinem Blog erscheinen dürfen. Jetzt heißt es erstmal noch fertigpacken und dann morgen ein bisschen was von der Nachdenklichkeit verlieren. Paris, ich komme. Und, apropos Schule: Ich habe, während ich für mein Abi hätte lernen sollen, in mein Notizbuch (ich hab jetzt auch sowas für Blogideen) eine Liste mit „Tipps“ für die Oberstufe und das Abitur geschrieben. Hätten die, die noch nicht mit der Schule fertig sind, vielleicht Interesse daran?